Kurz nach dem Erscheinen der heutigen Pressemitteilung habe ich Kritik erhalten.
Deshalb möchte ich hier die zwei häufigsten „Kritikpunkte“, wobei ich hier Kritikpunkte mit Absicht in Anführungszeichen setzte, klären.
Dabei geht es hauptsächlich um folgenden Abschnitt: „Wir brauchen klare Regeln, die es zum Beispiel nicht mehr erlauben, dass Produkte, hinter denen nichts steckt (Leerverkäufe) verboten werden.“
Der Kritikpunkt Leerverkäufe:
Leerverkäufe habe ich in Klammern gesetzt, da sie hier nur zur bildhafte Darstellung dienen sollen. Mit Leerverkäufen als Finanzprodukten haben sie nichts zu tun.
Die Verwendung soll als Metapher die davor erwähnte Beschreibung „Produkte, hinter denen nichts steckt“ unterstreichen.
Leer = hinter denen nichts steckt
Und Verkäufe setzten immer den Kauf voraus, also geht es hier um Rahmenbedingungen, die regeln, wann ein Produkt gekauft werden darf und wann nicht. Es darf gekauft werden wenn etwas als realer Wert dahinter steckt. Aber nicht wenn es z.B. wie es bei Credit Default Swaps möglich ist, diese nicht das Risiko des Risikoträgers abdecken, sondern eine solche Versicherung für Profite instrumentalisiert wird. Aktuelles Beispiel wäre der Fall der Griechen. (s. Focus-Beitrag als Beispiel)
Der Kritikpunkt Verbot:
Wäre ich ein Mitglied der SPD, CDU, CSU oder sonst einer nicht liberalen Partei/Organisation, dann würde Verbot als generelles Verbot gelten. Da ich aber liberale Grundwerte habe und die Freiheit so lange sie nicht die Freiheit eines dritten beschränkt schütze, heißt Verbot in diesem Sinne „Rahmenbedingungen setzten“, die die größtmögliche Freiheit erhalten.
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